Bruttorendite Rechner
Berechnen Sie die Bruttorendite Ihrer Immobilie in Sekunden. Kaufpreis und Miete eingeben - fertig.
Was ist die Bruttorendite?
Die Bruttorendite (auch: Bruttomietrendite) ist die einfachste Kennzahl zur Bewertung einer Immobilie als Kapitalanlage. Sie zeigt, wie viel Prozent des Kaufpreises Sie jährlich durch Mieteinnahmen zurückerhalten - ohne Berücksichtigung von Nebenkosten, Instandhaltung oder Finanzierung.
Die Bruttorendite eignet sich hervorragend für einen ersten, schnellen Vergleich verschiedener Immobilien. Für eine fundierte Investitionsentscheidung sollten Sie jedoch auch Nettorendite, Eigenkapitalrendite und Cashflow-Analyse heranziehen.
Formel: Bruttorendite berechnen
Bruttorendite (%) = (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100
Beispiel: Eine Wohnung kostet 250.000 € und wird für 850 € Kaltmiete pro Monat vermietet.
Bruttorendite = (850 × 12 / 250.000) × 100 = 4,08 %
Typische Bruttorenditen nach Lage
| Lage | Bruttorendite | Bewertung |
|---|---|---|
| A-Städte (München, Hamburg, Berlin) | 2,5 – 4,0 % | Niedrig, aber wertstabil |
| B-Städte (Leipzig, Nürnberg, Dresden) | 4,0 – 6,0 % | Gutes Rendite-Risiko-Verhältnis |
| C-/D-Städte und ländlich | 5,0 – 8,0+ % | Höheres Leerstandsrisiko |
Bruttorendite vs. Nettorendite vs. Eigenkapitalrendite
Bruttorendite
Jahresmiete / Kaufpreis. Schneller Vergleich, ignoriert alle Kosten. Gut für erste Orientierung.
Nettorendite
(Jahresmiete - Kosten) / Gesamtinvestition. Berücksichtigt Nebenkosten, Verwaltung, Instandhaltung. Realistischer.
Eigenkapitalrendite
Cashflow / eingesetztes EK. Zeigt die Rendite auf Ihr tatsächlich investiertes Kapital - inkl. Hebelwirkung durch Kredit.
Häufige Fragen zur Bruttorendite
Was ist die Bruttorendite bei Immobilien?
Die Bruttorendite ist die einfachste Renditekennzahl für Immobilien. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis: Bruttorendite = (Jahresmiete / Kaufpreis) × 100. Sie berücksichtigt keine Nebenkosten, Instandhaltung oder Finanzierungskosten.
Was ist eine gute Bruttorendite?
Eine gute Bruttorendite liegt je nach Lage zwischen 4% und 8%. In A-Städten wie München oder Hamburg sind 3-4% üblich, in B- und C-Städten 5-8%. Werte unter 3% deuten auf eine teure Lage oder überhöhten Kaufpreis hin.
Was ist der Unterschied zwischen Bruttorendite und Nettorendite?
Die Bruttorendite berücksichtigt nur Kaufpreis und Jahresmiete. Die Nettorendite zieht zusätzlich alle laufenden Kosten ab (Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand) und bezieht die Kaufnebenkosten in die Gesamtinvestition ein. Die Nettorendite liegt typischerweise 1,5-2,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
Wie berechnet man die Bruttorendite einer Immobilie?
Die Formel lautet: Bruttorendite (%) = (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100. Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 300.000 € und einer monatlichen Kaltmiete von 1.000 € ergibt sich: (12.000 / 300.000) × 100 = 4,0% Bruttorendite.
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